Überraschende Unterstützung aus Deutschland für Israel trotz US-Warnungen
Nachdem Israel aufgrund seiner Angriffe auf Zivilisten die Kritik zahlreicher Länder, allen voran der USA, auf sich gezogen hat, erhält es nun Unterstützung von Bundeskanzler Scholz.
Bundeskanzler Olaf Scholz erklärte, er halte die Forderung der arabischen und islamischen Welt nach einem Waffenstillstand oder einer längeren Pause im Gazastreifen für nicht richtig.
Scholz äußerte sich bei einer Veranstaltung der Zeitung Heilbronner Stimme zur aktuellen Lage in Gaza.
Mit Blick auf die Forderungen der arabischen und islamischen Welt nach einem Waffenstillstand sagte Bundeskanzler Scholz: "Ich halte die Forderung nach einem sofortigen Waffenstillstand oder einer langen Pause (in Gaza) für nicht richtig. Denn das würde bedeuten, dass Israel der Hamas erlaubt, sich wieder zu erholen. Es darf nicht zugelassen werden, dass die Hamas wieder Raketen produziert und angreift."
Der deutsche Bundeskanzler betonte, er glaube weiterhin an die Möglichkeit einer Zwei-Staaten-Lösung, unterstrich jedoch, dass es eine Perspektive geben müsse, die dies ermögliche.
Scholz sagte: "Wenn man einen dauerhaften Frieden will, muss man die Möglichkeit eines palästinensischen Staates wollen, der keine Bedrohung für Israel darstellt."
"ICH HABE IN DER VERGANGENHEIT MIT PUTIN GESPROCHEN UND WERDE ES AUCH IN ZUKUNFT TUN"
Der SPD-Politiker Scholz erklärte, er glaube, dass der russische Präsident Wladimir Putin keinen Erfolg haben werde, wenn die Dinge in der Ukraine gut liefen, und fügte hinzu:
"Wenn die Ukraine nicht annektiert werden kann, wird er (Putin) gezwungen sein, ein Abkommen zu unterzeichnen, das die Souveränität der Ukraine garantiert, und er wird akzeptieren müssen, dass dies für die Zukunft gilt. Aber in diesem Fall muss man von Zeit zu Zeit mit ihm (Putin) sprechen, was ich in der Vergangenheit getan habe und auch in Zukunft tun werde. Für Verhandlungen zwischen der Ukraine und Russland muss Russland einen entscheidenden Schritt machen, und das bedeutet, seine Truppen abzuziehen – und dazu ist es bisher nicht bereit."
Olaf Scholz hatte am 17. Oktober Tel Aviv besucht, um Israel seine Unterstützung zuzusichern und die Solidarität Deutschlands mit Israel zu demonstrieren.
Scholz hatte wiederholt betont, dass die Sicherheit Israels deutsche Staatsräson sei.
Nachrichtenquelle: AA
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