Juli-Preisanstieg bei Diesel übersteigt 25 Prozent: Preiserhöhungen bei allen Waren!
Auf der europäischen Seite Istanbuls stieg der Literpreis für Diesel im Juli von 64,57 TL auf 80,97 TL. Es wird erwartet, dass sich dieser Anstieg auf die Lebensmittelpreise auswirken wird.
Der rasante Anstieg der Dieselpreise im Juli hat nicht nur die Kosten für Fahrzeughalter, sondern auch für die Produktions-, Landwirtschafts- und Transportketten in die Höhe getrieben. Auf der europäischen Seite Istanbuls stieg der Literpreis für Diesel von 64,57 TL am 1. Juli auf 80,97 TL zum 31. Juli.
Damit wurde innerhalb eines Monats ein Anstieg von 16,40 TL pro Liter verzeichnet. Während die monatliche Preissteigerungsrate 25,4 Prozent betrug, stieg der Literpreis für Benzin im gleichen Zeitraum von 62,29 TL auf 67,18 TL. Die Steigerungsrate bei Benzin blieb bei 7,9 Prozent.
ANSTIEG BEI DIESEL ERHÖHT PRODUKTIONSKOSTEN
Diesel ist einer der grundlegenden Betriebsmittel, insbesondere für landwirtschaftliche Maschinen, Transportfahrzeuge und Logistikoperationen. Daher wird erwartet, dass sich der Anstieg an der Zapfsäule direkt auf die Kostenkette vom Feld bis zum Supermarktregal auswirkt.
| Produkt | Literpreis am 1. Juli | Literpreis am 31. Juli | Monatlicher Anstieg |
|---|---|---|---|
| Diesel | 64,57 TL | 80,97 TL | 25,4 Prozent |
| Benzin | 62,29 TL | 67,18 TL | 7,9 Prozent |
Der Preisanstieg ist auf den Anstieg der weltweiten Ölpreise, den Wertverlust der Türkischen Lira und Steueranpassungen auf dem Binnenmarkt zurückzuführen. Die schrittweise Abschaffung des Eşel-Mobil-Systems, das zuvor zur Begrenzung von Kostensteigerungen bei Kraftstoffen eingesetzt wurde, führte dazu, dass sich die Erhöhungen direkt in den Zapfsäulenpreisen niederschlugen.
Der Agrarsektor gehört zu den am stärksten von der Erhöhung der Dieselkosten betroffenen Bereichen. Von der Bodenbearbeitung bis zur Aussaat, von der Bewässerung bis zur Ernte wird in vielen Phasen Dieselkraftstoff verwendet. Die Preiserhöhung während der Erntezeit hat die Kraftstoffausgaben der Erzeuger weiter belastet.
Berechnungen zufolge, die in der Quelle enthalten sind, verbraucht ein Mähdrescher etwa 0,9 bis 2 Liter Diesel pro Dekar, was die reinen Kraftstoffkosten für den Erzeuger von einer Spanne von 70-90 TL auf 120-150 TL pro Dekar angehoben hat. Ein erheblicher Teil der auf 310 TL festgelegten Mähdrescher-Erntegebühr besteht nun aus Dieselkosten.
Nachrichtenquelle: 12punto
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