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Diesmal wird vermutet, dass es auf dem Merkur Leben geben könnte

Während Wissenschaftler auf verschiedenen Planeten nach Spuren von Leben suchen, hat ein Team die Existenz von Salzbergen auf dem Merkur vorgeschlagen. Könnte dies auf die Existenz von Leben hindeuten?

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Diesmal wird vermutet, dass es auf dem Merkur Leben geben könnte

Die Frage, ob es außerhalb der Erde Leben gibt, wird seit Jahrhunderten erforscht. Wissenschaftler untersuchen, ob andere Planeten Bedingungen bieten, die für Lebewesen geeignet sind, genau wie auf der Erde. Forscher, die nach den kleinsten Beweisen dafür suchen, konnten bisher keine signifikanten Ergebnisse erzielen.

NEUE STUDIE ZUM MERKUR

Einige Planeten waren vielleicht vor Millionen von Jahren „lebensfreundlich“. Eine neue Studie legt jedoch nahe, dass die auf dem Merkur gefundenen Salzberge ein wichtiger Indikator sein könnten. 

Ein Team des Planetary Science Institute hat die Existenz von Salzbergen auf dem Merkur vorgeschlagen. Demnach könnte sich auf dem Merkur, ähnlich wie in salzreichen Lebensräumen auf der Erde, Leben erhalten haben. Da der Merkur jedoch sehr nah an der Sonne liegt, können die Oberflächentemperaturen auf über 400 Grad steigen. Aus diesem Grund erscheint er auf den ersten Blick eigentlich als lebensfeindlich.

In dem Forschungsartikel, der in der wissenschaftlichen Fachzeitschrift Planetary Science Journal veröffentlicht wurde, wird berichtet, dass man trotz der lebensfeindlichen Bedingungen des Merkur Regionen gefunden habe, in denen einige notwendige Voraussetzungen für das Überleben von Lebensformen erfüllt seien.

Der Hauptautor der Studie, Alexis Rodriguez, sagt: „Bestimmte Salzverbindungen auf der Erde schaffen selbst in den schwierigsten Umgebungen, wie der trockenen Atacama-Wüste in Chile, bewohnbare Räume.“

In der neuen Untersuchung konzentrierte man sich auf die Regionen Raditladi und Borealis Chaos auf dem Merkur. Bei der Untersuchung dieser Gebiete wurde festgestellt, dass eine beträchtliche Menge flüchtiger Verbindungen in eisähnlichen Strukturen unter der Oberfläche konserviert ist.

Zuvor hatte die NASA eine Raumsonde namens Messenger zur Untersuchung des Merkur entsandt. Diese Raumsonde hatte das Vorhandensein flüchtiger Verbindungen wie Natrium, Kalium, Schwefel und Chlor auf dem Merkur aufgedeckt. 

Diese Entwicklung bezüglich des Merkur deutet laut dem Team darauf hin, dass sich in den Schichten des Planeten Strukturen befinden könnten, die denen ähneln, die auf der Erde mikrobielles Leben beherbergen. 


Nachrichtenquelle: 12punto

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