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Hauptursache für die Dürre im Amazonas ist die globale Erwärmung

Wissenschaftler haben festgestellt, dass die Hauptursache für die Dürre im Amazonas im vergangenen Jahr nicht El Niño war, sondern die durch menschliche Aktivitäten verursachte globale Erwärmung.

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Hauptursache für die Dürre im Amazonas ist die globale Erwärmung

In einem Bericht der internationalen Initiative "World Weather Attribution", die Klimawissenschaftler zusammenbringt, wurde erklärt, dass El Niño und der Klimawandel zwar eine Rolle beim Rückgang der Niederschläge im Amazonasgebiet spielten, die grundlegende Ursache der Dürre jedoch der Anstieg der globalen Temperaturen sei.

WENN DIE TEMPERATUREN WEITER STEIGEN, WERDEN GERINGE NIEDERSCHLÄGE UND HOHE TEMPERATUREN UNAUSWEICHLICH SEIN

Die Wissenschaftler, die für die Erstellung des Berichts Computersimulationen nutzten, verglichen die tatsächlich eingetretenen Ereignisse mit dem Ablauf in ihrem Modell, bei dem der Faktor Klimawandel ausgeschlossen wurde. Friederike Otto, eine der Autorinnen des Berichts, erklärte auf der Pressekonferenz: "Wären die globalen Temperaturen um 1,2 Grad niedriger, wäre die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von Wetterereignissen, die heute alle 50 Jahre vorkommen, geringer. Wenn wir die Temperaturen weiter in die Höhe treiben, werden wir die Kombination aus geringen Niederschlägen und hohen Temperaturen häufiger erleben."

Regina Rodrigues, ebenfalls eine der Autorinnen des Berichts, sagte: "Wälder werden, sofern wir sie schützen, weiterhin als die weltweit größten terrestrischen Kohlenstoffsenken fungieren. Wenn wir jedoch die menschlichen Emissionen und die Entwaldung nicht stoppen, wird die entstehende große Menge an Kohlendioxid unseren Kampf gegen den Klimawandel noch weiter erschweren."

2023 GING ALS "WÄRMSTES JAHR DER WELT" IN DIE GESCHICHTE EIN

Im Jahr 2023, das als "wärmstes Jahr der Welt" in die Geschichte einging, waren die Gemeinschaften im ausgetrockneten Amazonasbecken auf Wasser- und Nahrungsmittelhilfe angewiesen, da sie ihre landwirtschaftlichen und fischereilichen Aktivitäten nicht fortsetzen konnten.

Der Anstieg der Wassertemperatur im Tefé-See in Brasilien auf 39,1 Grad führte zum Tod von 150 vom Aussterben bedrohten Amazonas-Flussdelfinen und Amazonas-Sotalias.


Nachrichtenquelle: AA

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