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Neue Ära auf der ChatGPT-Plattform

OpenAI hat damit begonnen, in den Vereinigten Staaten testweise Werbung in den beliebten Chatbot ChatGPT zu integrieren. Diese kritische Entwicklung könnte die Nutzererfahrung der Plattform, die bisher werbefrei funktionierte, verändern.

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Neue Ära auf der ChatGPT-Plattform

OpenAI hat damit begonnen, einer bestimmten Nutzergruppe in den USA, insbesondere kostenlosen Nutzern und solchen mit dem kürzlich angekündigten Go-Abonnementplan, Werbung auf ChatGPT anzuzeigen. Das im Januar vorgestellte „Go“-Abonnementpaket wird landesweit für 8 Dollar pro Monat angeboten. Nutzer mit höherwertigen Abonnements wie Pro, Plus, Business, Enterprise und Education werden keine Werbung sehen.

Die neu eingeführte Werbepraxis wird vorerst in einem Testformat umgesetzt. OpenAI-Vertreter geben an, dass das Hauptziel des Pilotprozesses darin besteht, Nutzerfeedback zu sammeln und auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse eine langfristige Werbestrategie zu entwickeln. Laut Unternehmensangaben werden die angezeigten Werbeanzeigen im Chatfenster als Bannerformat erscheinen und durch ein „gesponsert“-Label klar gekennzeichnet sein.

OpenAI betont, dass die Werbung die Antworten von ChatGPT in keiner Weise beeinflussen wird. In der Erklärung des Unternehmens wird hervorgehoben, dass „Nutzer-Chats nicht mit Werbetreibenden geteilt werden und die Gespräche vertraulich bleiben“. Es wird darauf hingewiesen, dass die Anzeigen lediglich als gesponserte Inhalte markiert und vom organischen Chat getrennt gehalten werden.

Auch die Personalisierung spielt bei der neuen Werbeintegration eine wichtige Rolle. Anzeigen können basierend auf den Chat-Themen der Nutzer, ihren vorherigen Korrespondenzen und früheren Werbeinteraktionen geschaltet werden. Ein Nutzer, der sich beispielsweise für Rezepte interessiert, könnte Werbung für Online-Lebensmitteldienste oder Kochboxen sehen. OpenAI unterstreicht, dass Werbetreibenden nur anonymisierte statistische Daten zur Verfügung gestellt werden und individuelle Nutzerinformationen keinesfalls weitergegeben werden.

Nutzer können ihren Verlauf bezüglich der Werbeinteraktionen einsehen, jederzeit löschen und ihre Personalisierungseinstellungen verwalten. Darüber hinaus stehen Optionen zur Verfügung, um zu erfahren, warum Anzeigen geschaltet werden, die jeweilige Anzeige zu schließen oder Feedback zu senden.

OpenAI wird die Ergebnisse des Testprozesses genau beobachten und Pläne prüfen, die Anzeigenschaltung schrittweise auf andere Länder oder breitere Nutzergruppen auszuweiten.


Nachrichtenquelle: 12punto

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