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86-jähriger Physikprofessor schickt seine DNA zum Mond

Der 86-jährige Kenneth Ohm, der sich selbst als freigeistigen Physikprofessor bezeichnet, hat ein Raumfahrtunternehmen damit beauftragt, seine DNA zum Südpol des Mondes zu bringen.

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86-jähriger Physikprofessor schickt seine DNA zum Mond

Das in Texas ansässige Raumfahrtunternehmen Celestis befördert bereits seit vielen Jahren die Asche Verstorbener in die Umlaufbahn.

Die Angehörigen der Verstorbenen sowie diejenigen, die dies in ihrem Testament festlegen, haben unterschiedliche Gründe für den Wunsch, ihre letzte Ruhe im Orbit zu finden. Nun wird das Unternehmen jedoch erstmals die DNA eines lebenden Menschen zum Mond befördern.

Wie Independent Türkçe berichtet, hat der 86-jährige Kenneth Ohm, der sich selbst als freigeistigen Physikprofessor sieht, das Raumfahrtunternehmen gebeten, seine DNA am Südpol des Mondes zu platzieren.

ER HOFFT AUF EINEN INTERGALAKTISCHEN ZOO

Ohm hofft, dass außerirdische Zivilisationen, die in Zukunft das Sonnensystem erforschen, diese DNA finden und rekonstruieren werden – und vielleicht sogar eine „Ohm-Herde“ erschaffen, um diese in einem intergalaktischen „Zoo“ auszustellen.

Genetiker arbeiten derzeit bereits daran, ausgestorbene Arten durch die Rekonstruktion alter DNA, die aus paläontologischen Studien gewonnen wurde, wieder zum Leben zu erwecken.

Die bekanntesten Bemühungen konzentrieren sich darauf, die Mammuts, die zu Symbolen der Eiszeit geworden sind, wiederzubeleben. Ohm träumt davon, dass in Zukunft eine ähnliche Anstrengung mit seiner eigenen DNA unternommen wird.

Celestis startete seine erste Kapsel mit der Asche Verstorbener zum Mond im Rahmen einer Forschungsmission der NASA im Jahr 1998. Die Kapsel enthielt die Überreste des berühmten Planeten-Geologen Eugene Shoemaker.

Für den nächsten Flug des „Weltraumbestattungs“-Unternehmens gibt es noch kein festgelegtes Datum.

Auf der Website des Unternehmens heißt es: „Die Celestis-Gedenkkapseln, die Asche und DNA enthalten, werden als Tribut an die mutigen Seelen, die niemals aufhörten, nach den Sternen zu greifen, auf der Mondoberfläche verbleiben.“


Nachrichtenquelle: 12punto

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