Spannungen zwischen Deniz Zeyrek und İsmail Saymaz wegen 'Rom-Reise'
Die Kosten für das Hotel, in dem der Bürgermeister von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, und die von ihm mitgenommenen Journalisten in Italien übernachteten, sorgen weiterhin für Gesprächsstoff. Zwischen İmamoğlu und den in Italien anwesenden Journalisten İsmail Saymaz und Deniz Zeyrek kam es während einer Live-Sendung zu einer hitzigen Debatte.
Zwischen dem Journalisten İsmail Saymaz, der gemeinsam mit İmamoğlu in Italien war, und Deniz Zeyrek kam es während einer Live-Sendung zu einer Auseinandersetzung.
Als Zeyrek sagte: "Ich verteidige solche Reisen nicht und heiße sie auch nicht gut", antwortete Saymaz: "Mensch, du hast das so anrüchig dargestellt, dabei ist da gar nichts Anrüchiges dran!"
Das Hotel, das durch Übernachtungskosten von bis zu 100.000 TL für Aufsehen sorgte, wird weiterhin kontrovers diskutiert. Zuletzt sorgte die Debatte zwischen den beiden an der Reise teilnehmenden Journalisten während einer Live-Sendung für Schlagzeilen:
HIER SIND DIESE MOMENTE:
Deniz Zeyrek: Ich verteidige solche Reisen nicht und heiße sie auch nicht gut. Ich wünschte, die Institutionen könnten solche Reisen aus eigenen Mitteln finanzieren…
İsmail Saymaz: Mensch, daran ist doch nichts, was man nicht gutheißen könnte, also man muss sich auch nicht so sehr rechtfertigen! Da stimme ich dir nicht zu. Was gibt es da nicht gutzuheißen? Sind wir nicht zusammen auf Reisen gegangen! Das ist doch nichts Anrüchiges. Solange ich denken kann, gibt es diese Reisen.
Deniz Zeyrek: Ich konnte mich nicht verständlich machen, İsmail, einen Moment.
İsmail Saymaz: Mensch, du hast das so anrüchig dargestellt, dabei ist da gar nichts Anrüchiges dran! Ich sage, ich würde wieder mitfahren. Ich denke nicht wie du. Du hast auch gerade erst teilgenommen, ich habe auch teilgenommen. Als ob man sich rechtfertigen müsste – wofür sollte ich mich rechtfertigen?
Deniz Zeyrek: İsmail, es ist keine Rechtfertigung, schau mal, ich wünschte mir…
İsmail Saymaz: Schau, das Ideale ist eine andere Sache… Du kannst sagen, das Ideale wäre dies, aber es gibt keinen Grund, eine journalistische Reise so darzustellen, als wäre man auf die schiefe Bahn geraten.
Deniz Zeyrek: Das sage ich ja auch, aber du hörst mir nicht zu; ich wünschte mir, es wäre nicht so.
İsmail Saymaz: Ich habe dich verstanden, Mensch, ich habe dich verstanden, aber wie oft hast du schon an diesen Reisen teilgenommen, was heißt du heißt es nicht gut? Seit Jahren ist das so… Das ist es, was ich sage.
Deniz Zeyrek: Du verdrehst das jetzt, İsmail! Schau, ich sage: Ich wünschte, wie in zivilisierten Ländern würden auch bei uns die Regeln gelten, was auch immer diese Regeln sind. Ich meine, Unternehmen stellen sehr strenge Regeln auf.
İsmail Saymaz: Schau, dass das Verfahren so abgelaufen ist, macht den Journalisten, der mitfährt, nicht zu jemandem, der sich aushalten lässt. Mit Mitteln der Stadtverwaltung… Das ist keine geschenkte Reise. Es ist kein Händlertreffen von Unternehmen.
Deniz Zeyrek: Habe ich so etwas gesagt?
İsmail Saymaz: Nicht das, was du gesagt hast, aber die Kritik läuft darauf hinaus. Als ob Journalisten zu einem Händlertreffen mitgenommen worden wären.
Deniz Zeyrek: Nein, darauf läuft es nicht hinaus. Mensch İsmail, ich habe so etwas nicht gesagt. İsmail, du antwortest wirklich, ohne zu verstehen, was ich sage.
Ich sage Folgendes: Die Art und Weise der Diskussion ist falsch. Es gibt zwei Faktoren. Ich sage, ihr habt keine Medienlandschaft mehr hinterlassen, die das aus eigenen Mitteln tun könnte. Deshalb nehmen Medienelemente an solchen Reisen teil; ich wünschte, es wäre nicht so.
Medienorganisationen sollten aus eigenen Mitteln reisen. Man könnte zum Beispiel sagen: Ich habe einen Vertreter in Rom, der wird das verfolgen. Zweitens: Kannst du journalistisch arbeiten, wenn du dort bist, oder nicht? Darum geht es! Wenn du diese Situation hier erlebst, ist das eine andere journalistische Debatte…
Ich sage nicht, dass es eine Luxusreise oder eine Gefälligkeitsreise ist. Ich meine, man geht nicht zu Unternehmen, wo sie einem eine Rolex-Uhr ins Zimmer legen, von so einer Reise sprechen wir nicht. Journalisten haben die Möglichkeit verloren, solche Reisen mit ihren eigenen Institutionen zu verfolgen. Das wurde von dieser Regierung getan, diese Medien wurden in diesen Zustand versetzt.
Du musst das nicht persönlich nehmen oder dich als Journalist verteidigen. Das ist ein ernsteres Problem, sonst trifft den Journalisten, der dort ist, keine Schuld.
Nachrichtenquelle: 12punto
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