Ölsaustritt aus Tanker vor der Küste Omans erreicht das Festland: 40 Kilometer Küstenlinie betroffen
Das Öl, das seit Juni aus der vor den Hallaniyat-Inseln manövrierunfähigen „Caroline Bezengi“ austritt, hat die Strände von Ras Madrakah verschmutzt.
Das Öl, das aus dem Tanker „Caroline Bezengi“ austritt, der im Juni vor der Küste Omans auf Grund gelaufen war, hat das Festland erreicht. Die omanische Umweltbehörde gab bekannt, dass das Öl einen Küstenstreifen von etwa 40 Kilometern Länge an den Stränden von Ras Madrakah beeinträchtigt hat.
Die Behörde teilte zudem mit, dass auch die Südküste der Insel Masirah, die etwa 15 Kilometer vor der omanischen Küste liegt, voraussichtlich von dem Leck betroffen sein wird. Der Erklärung zufolge könnte dort eine Küstenlinie von 10 bis 20 Kilometern durch Verschmutzung gefährdet sein.
UMWELTORGANISATIONEN WARNEN VOR GRÖSSEREM ÖLLECK
Umweltorganisationen, darunter Greenpeace, gehen davon aus, dass sich der Ölteppich über ein größeres Gebiet ausgebreitet haben könnte, als in offiziellen Erklärungen angegeben. Die omanischen Behörden hatten zuvor erklärt, dass das aus dem Tanker ausgetretene Rohöl eine Schicht auf einer Fläche von etwa 400 Quadratkilometern gebildet habe. Greenpeace hingegen behauptete, dass das Öl eine Fläche von etwa 600 Quadratkilometern bedecke.
Die „Caroline Bezengi“, die etwa eine Million Barrel russisches Öl in Richtung Asien transportierte, hatte erstmals am 8. Juni Probleme vor der Küste des Jemen gemeldet. Während vermutet wird, dass es an Bord zu einer Explosion gekommen sein könnte, liegt der Tanker seitdem manövrierunfähig in der Nähe der omanischen Hallaniyat-Inseln.
Die 2001 gebaute und unter kamerunischer Flagge fahrende „Caroline Bezengi“ soll im April im russischen Schwarzmeerhafen Noworossijsk beladen worden sein und Ende Mai den Suezkanal passiert haben. Der Tanker wird der sogenannten „Schattenflotte“ zugerechnet, die von Russland genutzt wird.
Die „Caroline Bezengi“ steht auf den Sanktionslisten der Europäischen Union, der Ukraine, Großbritanniens, Kanadas und der Schweiz. Es wurde berichtet, dass die Überwachungs- und Interventionsmaßnahmen der omanischen Behörden vor Ort insbesondere auf ökologisch sensible Gebiete konzentriert werden.
Nachrichtenquelle: 12punto
Meistgelesen
Verdächtige nach Verbrennen der türkischen Flagge in Muğla festgenommen
CHP-Parteivorstand unter dem Vorsitz von Kılıçdaroğlu zusammengetreten
Basis-Konditionierung
Wie der Kopf, so der Haarschnitt!
Eine traurige Abstimmung
Vorwürfe um 1 Million Euro in der AHBAP-Untersuchung
Muharrem İnce mit bemerkenswerter Äußerung zu 'Bahçeli und Öcalan'
Rechtliche Bewertung des „Rahmengesetzes“
Der Anführer der Süleymancılar, Alihan Kuriş, wurde festgenommen
Der Bürgermeister, dem ein Wechsel zur AKP nachgesagt wurde, hat sein Schweigen gebrochen