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Ein weiterer Konkurs im Bausektor

Die Bathla Group, bekannt für ihre groß angelegten Wohnbauprojekte in Australien, hat aufgrund finanzieller Schwierigkeiten freiwillig Insolvenz angemeldet. Die rund 15.000 Wohneinheiten des Unternehmens und Schulden in Milliardenhöhe werfen Fragen zur Zukunft der Projekte auf.

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Ein weiterer Konkurs im Bausektor

Die Bathla Group, die 1997 ihre Tätigkeit aufnahm und lange Zeit zu den größten Bauunternehmen des Landes zählte, gab am 25. August bekannt, dass sie alle operativen Tätigkeiten eingestellt hat und in ein freiwilliges Insolvenzverwaltungsverfahren übergegangen ist. Die Gesamtverbindlichkeiten des Unternehmens, einschließlich derer von Universal Property sowie Raj & Jai Construction, sollen 3 Milliarden Australische Dollar übersteigen.

Das Unternehmen ist dafür bekannt, sich traditionell auf preisgünstige Wohnbauprojekte in den westlichen Regionen Sydneys zu konzentrieren. Die Stagnation der Verkäufe auf dem Wohnungsmarkt, der Anstieg der Baukosten und die eingeschränkten Finanzierungsmöglichkeiten haben sich jedoch negativ auf den Cashflow des Unternehmens ausgewirkt.

In einer Erklärung der Geschäftsführung von Bathla wurde betont, dass insbesondere die im Mai von der Bundesregierung getroffenen Haushaltsentscheidungen und der damit verbundene Vertrauensverlust am Markt den Prozess ausgelöst hätten.

Zahlreiche Institutionen, allen voran der australische Fußballverein Western Sydney Wanderers, der von dem Unternehmen gesponsert wird, verfolgen das Insolvenzverfahren der Bathla Group aufmerksam. Ob die 15.000 im Bau befindlichen Wohneinheiten fertiggestellt werden können, bleibt ungewiss.

Der Geschäftsführer des Unternehmens, Bhart Bhushan, erklärte, dass die Priorität in der aktuellen Situation bei den Mitarbeitern und den Hausbesitzern liege. Bhushan sagte: „Wir arbeiten mit den Verwaltern, Lieferanten, Auftragnehmern und Kreditpartnern zusammen, um den Prozess mit so wenig Schaden wie möglich abzuschließen.“

Die Finanzkrise der Bathla Group hat auf dem australischen Wohnungsmarkt und im Bausektor Fragen zur Nachhaltigkeit zukünftiger Projekte aufgeworfen.


Nachrichtenquelle: 12punto