Sie heiratete den Mörder ihres vierjährigen Sohnes nur 3 Tage später
In Afyonkarahisar lösten JASAT-Ermittler den Fall des vierjährigen Y.E.Y., der im vergangenen Januar nach einem angeblichen Sturz aus der Höhe im Krankenhaus verstarb, und deckten auf, dass das Kind einem Mord zum Opfer gefallen war. Ein weiteres erschütterndes Detail des Falls ist, dass die Mutter des Kindes nur drei Tage nach dessen Ermordung den Mörder ihres Sohnes heiratete.
Der Vorfall ereignete sich am 24. Januar 2026 in der Gemeinde Işıklar im Stadtzentrum. Der vierjährige Y.E.Y. wurde von seiner Mutter Z.K. und seinem Großvater M.K. mit dem Hinweis, er sei aus der Höhe gestürzt, bewusstlos in das Krankenhaus der Afyon Kocatepe Universität gebracht. Bei dem kleinen Jungen wurde eine Hirnblutung festgestellt; nach einer Erstversorgung wurde er in das Stadtkrankenhaus Kütahya verlegt. Trotz aller Bemühungen konnte Y.E.Y. jedoch nicht gerettet werden und verstarb.
JASAT vertieft die Ermittlungen und nimmt 5 Personen fest
Nach dem Vorfall leiteten die Gendarmerie-Einheiten eine Untersuchung ein, untersuchten den Ort, an dem das Kind angeblich gestürzt war, und vernahmen die Familienmitglieder. Nach ersten Untersuchungen übernahm die Jandarma Suç Araştırma Timi (JASAT), die Spezialeinheit der Gendarmerie für Kriminalfälle, den Fall. Die JASAT-Ermittler, die die Akten detailliert prüften, nahmen aufgrund widersprüchlicher Aussagen der Familienmitglieder und des Autopsieberichts die Mutter Z.K., den Stiefvater B.K., den Großvater M.K., die Großmutter A.K. sowie ein weiteres Familienmitglied fest.
Großvater gestand die Tat
Die von den JASAT-Ermittlern der Justiz überstellten Familienmitglieder gestanden, dass B.K. das kleine Kind getötet hatte. Der Großvater M.K. gab in seiner Aussage an, dass er am Tag des Todes des Kindes mit seinem Sohn, dem Stiefvater B.K., zum Schafehüten auf dem Feld gewesen sei. Nach einiger Zeit habe B.K. ihm den kleinen Y.E.Y. auf dem Arm gebracht und gesagt: 'Ich habe ein oder zwei Mal zugeschlagen, er ist ohnmächtig geworden. Schau mal nach ihm', und ihn ihm übergeben. Daraufhin hätten sie das Kind gemeinsam mit Z.K. ins Krankenhaus gebracht, wo es später verstarb.
Stiefvater wegen Mordes an dem kleinen Kind inhaftiert
Nach der staatsanwaltschaftlichen Vernehmung wurden der Stiefvater B.K. wegen 'vorsätzlicher Tötung' und der Großvater M.K. wegen Beweismittelvernichtung inhaftiert. Gegen die Mutter Z.K. und die Großmutter A.K. wurden gerichtliche Auflagen sowie ein Ausreiseverbot verhängt. Das andere festgenommene Familienmitglied wurde nach seiner Aussage wieder freigelassen. Der inhaftierte B.K. bestritt die Tat und machte keine Angaben dazu, wie er den Mord begangen haben soll.
Es stellte sich heraus, dass das Kind schon vor seinem Tod misshandelt wurde
Obwohl der inhaftierte Stiefvater B.K. die Vorwürfe vor Gericht bestritt, ergaben Informationen aus dem Umfeld, dass er das Kind regelmäßig geschlagen haben soll, weil es sein Stiefkind war, etwa weil es ins Bett gemacht oder Lärm verursacht hatte.
Ein erschreckendes Maß an Gleichgültigkeit
Ein weiteres Detail, das von Angehörigen der Familie bekannt wurde, sorgte für Entsetzen. Es stellte sich heraus, dass B.K. nur drei Tage nach der Ermordung des Kindes die standesamtliche Ehe mit Z.K. einging. Die Mutter Z.K. soll die Tat aufgrund des Drucks ihres Ehemannes und dessen Familie verschwiegen haben.
Nachrichtenquelle : İHA
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