İmamoğlu spricht von einer „Kette von Versäumnissen“: Erneute scharfe Kritik an der Regierung
Der im Silivri-Gefängnis inhaftierte CHP-Präsidentschaftskandidat Ekrem İmamoğlu kritisierte scharf die tödlichen Versäumnisse, die Soldaten und Brandbekämpfungsteams betrafen. İmamoğlu betonte, dass die gemeinsame Ursache für das Leid eine „Kette von Versäumnissen“ sei.
Der im Silivri-Gefängnis inhaftierte CHP-Präsidentschaftskandidat und Bürgermeister von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, hat eine bemerkenswerte Erklärung zu den jüngsten Todesfällen unter Soldaten und den Verlusten bei Brandbekämpfungsteams abgegeben.
İmamoğlu erklärte in seiner Stellungnahme: "Die Kinder dieses Landes dürfen nicht sehenden Auges dem Tod überlassen werden. Die Wahrheit muss der Öffentlichkeit dargelegt werden."
In der Erklärung, die über das Konto seines Präsidentschaftskandidatenbüros geteilt wurde, äußerte sich İmamoğlu zu der traurigen Nachricht über den Tod der Soldaten Hayrullah Halit Karaman und Semih Erdoğan, die während ihrer Grundausbildung in İskenderun erkrankten und verstarben, und sagte: "Ich wünsche ihren Familien Geduld und spreche unserer Nation mein Beileid aus."
KETTE VON VERSÄUMNISSEN
İmamoğlu betonte, dass die schmerzhaften Ereignisse der letzten Wochen zu schwerwiegend seien, um als Zufall oder Einzelfälle abgetan zu werden. Mit Blick auf die 10 Einsatzkräfte, die bei Löscharbeiten ums Leben kamen, die Soldaten, die in einer Höhle durch Vergiftung starben, und zuletzt die jungen Soldaten, die bei extremer Hitze zusammenbrachen und verstarben, äußerte sich İmamoğlu scharf: "Diese Leiden haben eine gemeinsame Ursache: eine Kette von Versäumnissen!"
Der Social-Media-Beitrag von İmamoğlu lautet wie folgt:
"Die traurige Nachricht vom Tod unserer beiden Kinder, Hayrullah Halit Karaman und Semih Erdoğan, die während ihrer Grundausbildung in İskenderun erkrankten und als Märtyrer starben, hat uns zutiefst erschüttert. Ich wünsche ihren Familien Geduld und spreche unserer Nation mein Beileid aus.
Was wir in den letzten Wochen erlebt haben, ist zu schwerwiegend, um es noch als Zufall oder Einzelfall zu bezeichnen:
Der Verlust unserer zehn jungen Einsatzkräfte bei der Brandbekämpfung,
Unsere Soldaten, die in einer Höhle durch Vergiftung als Märtyrer starben,
Und nun unsere Soldaten, die nach Sportübungen bei extremer Hitze zusammenbrachen und als junge Märtyrer verstarben…
Diese Leiden haben eine gemeinsame Ursache: eine Kette von Versäumnissen!
Ob in der Kaserne, im Wald oder auf dem Berg… Die Kinder dieses Landes dürfen nicht sehenden Auges dem Tod überlassen werden. Die Wahrheit muss der Öffentlichkeit dargelegt werden.
Damit die Türkei kein Land der leichten Tode mehr ist, sind wirksame Ermittlungen und die Rechenschaftspflicht der Verantwortlichen unerlässlich."
Nachrichtenquelle: 12punto
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