Todesopferzahl nach Erdbeben der Stärke 7,1 in Japan auf 28 gestiegen
Während die Such- und Rettungsarbeiten nach dem Erdbeben der Stärke 7,1 mit Epizentrum in Kumamoto andauern, warnt die JMA vor weiteren Erschütterungen ähnlicher Stärke.
Die Bilanz des Erdbebens der Stärke 7,1 in der japanischen Präfektur Kumamoto wird immer schwerwiegender. Japans Chefkabinettsekretär Minoru Kihara gab bekannt, dass die Zahl der Todesopfer auf 28 gestiegen ist.
In seiner Erklärung zu den Todesfällen sagte Kihara: „Diese Zahl beinhaltet auch Todesfälle, die als erdbebenbedingt eingestuft werden und derzeit noch untersucht werden.“ In der Region dauern die Such- und Rettungsarbeiten sowie Hilfsmaßnahmen in beschädigten Gebäuden an.
Die japanische Premierministerin Sanae Takaichi bedankte sich zudem in einem Beitrag auf ihrem Social-Media-Kanal bei den Ländern, die Beileids- und Solidaritätsbekundungen gesendet haben. Takaichi erklärte: „Ich möchte auch meinen aufrichtigen Dank für die Unterstützungsangebote aussprechen, die wir bisher von zahlreichen Ländern und internationalen Organisationen erhalten haben. Die japanische Regierung arbeitet mit all ihren Kräften daran, die Rettungsarbeiten durchzuführen und den von der Katastrophe betroffenen Gebieten Hilfe zukommen zu lassen.“
Es wurde berichtet, dass das Epizentrum des Erdbebens in der Präfektur Kumamoto lag; nach den Erschütterungen war eine vorübergehende Tsunami-Warnung für die Küstenabschnitte der Meere Ariake und Yatsushiro herausgegeben worden. Kurz nach dem Beben ereignete sich im Einkaufszentrum Aeon Mall eine Explosion, während in einer Papierfabrik von Nippon Paper Industries ein Schornstein einstürzte.
Personal der japanischen Selbstverteidigungskräfte wurde ebenfalls zur Unterstützung der Arbeiten im Katastrophengebiet entsandt. Die Japanische Meteorologische Agentur warnte die Bevölkerung der Region davor, dass es innerhalb einer Woche zu weiteren Erdbeben ähnlicher Stärke kommen könnte.
Nachrichtenquelle: 12punto
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