US-Senat stoppt Begnadigung für Epsteins Komplizin Ghislaine Maxwell
Der Gesetzentwurf, der sich gegen eine Begnadigung oder Strafmilderung für Ghislaine Maxwell ausspricht, die im Fall Jeffrey Epstein zu 20 Jahren Haft verurteilt wurde, ist rechtlich nicht bindend.
Der US-Senat hat einstimmig einen Gesetzentwurf verabschiedet, der sich gegen jegliche Strafmilderung, einschließlich einer Begnadigung durch den Präsidenten, für Ghislaine Maxwell ausspricht, die aufgrund ihrer Rolle im Fall Jeffrey Epstein zu 20 Jahren Haft verurteilt wurde.
Berichten der US-Medien zufolge wurde der von der demokratischen Senatorin Jacky Rosen eingebrachte Entwurf ohne Einwände im Senat angenommen. Der Beschluss hat jedoch keine rechtlich bindende Wirkung.
Rosen erklärte in ihrer Rede vor dem Senat, der Entwurf ziele darauf ab, die Möglichkeit zu verhindern, dass Todd Blanche, der von US-Präsident Donald Trump für das Amt des Justizministers nominiert wurde, Maxwell im Austausch für eine Aussage, die Trumps Namen reinwaschen könnte, begnadigt. Rosen bezeichnete den bloßen Gedanken an eine Begnadigung als „erschreckend“.
Obwohl der Beschluss nicht bindend ist, wird er als politisches Signal gewertet, das die gemeinsame Haltung sowohl republikanischer als auch demokratischer Senatoren gegen eine Begnadigung Maxwells unterstreicht. Maxwell befindet sich derzeit in einem Bundesgefängnis in Texas.
Maxwell, die die gegen sie erhobenen Vorwürfe zurückweist, hatte zuvor argumentiert, sie sei „zu Unrecht verurteilt worden“ und Schritte zur Aufhebung ihres Urteils unternommen.
HINTERGRUND DES FALLS
Jeffrey Epstein wurde am 10. August 2019 tot in seiner Zelle im Metropolitan Correctional Center in Manhattan, New York, aufgefunden, während er auf seinen Prozess wegen des Vorwurfs des sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen unter 18 Jahren und des Aufbaus eines Prostitutionsrings wartete.
In den veröffentlichten Prozessakten tauchten die Namen bekannter Persönlichkeiten wie Prinz Andrew, Donald Trump, Bill Clinton, Ehud Barak, Al Gore, Kevin Spacey, Michael Jackson, David Copperfield, Alan Dershowitz und Bill Richardson auf.
Das FBI und das US-Justizministerium erklärten nach ihren Untersuchungen, dass keine Beweise für die Existenz einer „Kundenliste“ mit prominenten Namen gefunden wurden und man zu dem Schluss gekommen sei, dass Epstein in seiner Zelle Suizid begangen habe.
Nachrichtenquelle: 12punto
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